Wie alles Begann...

babycash

Als wir den Züchter und Hund schon ausgesucht hatten, verging zu Hause keine ruhige Minute mehr. Ich war schon so aufgeregt, und konnte einfach nicht mehr still sitzen. Ich telefonierte fast jeden 2. Tag mit Petra (der Züchterin von Cash) und wollte jedes kleinste Detail über die Welpen wissen. Sie hat mir alles immer mit freudiger Begeisterung mitgeteilt.

Der Tag an dem wir uns auf den Weg machten, um Cash abzuholen schien überhaupt nicht zu vergehen. Da wir ungefähr 10 Stunden Fahrt für eine Strecke auf uns nahmen, mussten wir in Deutschland übernachten. Endlich dort angekommen konnte ich es gar nicht erwarten meinen Aussie Cash endlich in die Arme zu schließen, aber der war leider wenig beeindruckt von den Leuten die dort immer zu Besuch kamen. Er ist viel lieber unter seiner Hütte, im Schatten gelegen und hat geschlafen. Das ging so ziemlich den ganzen Nachmittag. Er kam immer nur mal ganz kurz um zu schauen, ob es was Neues gab und verkroch sich dann wieder. Ich beschäftigte mich während dessen mit den anderen Hunden, und unterhielt mich mit Petra.


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Als wir die Heimreise antreten wollten fiel ihm dann ein, dass er doch ein aktiver Aussie ist und begann noch einmal seine ganze Geschwisterbande aufzuscheuchen, die von dem anstrengenden Besuchertag schon sehr müde waren.

Die Reise nach Wien zurück verlief komplett unproblematisch. Cash hat, man glaubt es kaum, fast den ganzen Weg nur geschlafen. Doch lang hielt seine anscheinend nie endende Schlaftrunkenheit nicht an. Kaum sind wir von zu Hause weg ist er ein richtiges Powerpaket. Egal was wir machen, er ist überall mit voller Konzentration dabei. Jeden neuen Tag lernen wir mehr voneinander kennen und wachsen immer mehr zusammen. Ich bin sehr froh so eine einzigartige Bindung zu meinem Hund zu haben.


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Ich bin der Meinung, dass es ob es jetzt im Alltag, oder beim Training ist, nicht viel bringt einem Hund etwas beibringen zu wollen, und seinen Hund dabei nicht einmal in kleinster Weise zu verstehen. Das heißt jetzt nicht, dass ich inkonsequent bin, oder ihm keine Grenzen setze. Also so ist es nicht, aber für mich macht es keinen Sinn dass mein Hund Befehle auf Knopfdruck ausführt, weil er Angst vor mir, bzw vor der darauf folgenden Strafe hat.


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Ich finde auch, dass es sehr viel mit gegenseitigem Vertrauen zu tun hat. Kein Hund, der Angst vor mir hat, kann mir vertrauen, das ist einfach unmöglich.
Es ist einfach meine Aufgabe, als Hundeführer die richtige Mischung für jeden Hund individuell zu finden, sodass er mir auf der einen Seite sein Leben anvertrauen würde, und auf der anderen, mich aber immer noch ernst nimmt und sich Grenzen setzen lässt.

Eigentlich kann ich es gar nicht in Worte fassen was für ein toller Hund Cash ist, und wie glücklich er mich macht. Zu Beginn war ich noch etwas skeptisch, da ich sehr große Angst davor hatte, dass ich einem Aussie nicht das bieten kann was er braucht.

Mein schlimmster Gedanke war meinen Hund in die Augen zu schauen, und einen leeren, unglücklichen Blick zurück zu bekommen. Doch dem ist überhaupt nicht so, denn ich kann ihm eigentlich alles bieten was er gerne hätte, und ich kann mich jeden Tag am Abend im Bett legen mit dem Wissen, dass es meinem Hund bei mir sehr gut geht.


cash

Ich bereue keine Sekunde mich für einen Aussie entschieden zu haben, und ich kann meiner Züchterin nicht oft genug sagen, wie dankbar ich für diesen Hund bin.

Cash ist ein sehr alltagstauglicher, manchmal überfreundlicher, voll mit Energie geladener rassetypischer Australian Shepherd.

Er liebt eigentlich alles was ich mache, Hauptsache ist, dass er dabei sein darf. Vom Hüten angefangen über Agility bis zum Clickern macht er alles mit einer riesigen Begeisterung mit.